Flüchtlingshilfe im Erzbistum Köln
Regionale Angebote vor Ort

Im Mittelpunkt stand die Frage, wie ein respektvoller Austausch gelingen kann, wenn Meinungen auseinandergehen. Die Methode von demoSlam vermittelt den Teilnehmenden, unterschiedliche Perspektiven wahrzunehmen, eigene Standpunkte zu vertreten und anderen zuzuhören – mit dem Ziel, zu verstehen, ohne einverstanden sein zu müssen.
In einem geschützten Rahmen erarbeiteten die Schüler_innen gemeinsam Präsentationen zu Themen wie Sensibler Sprache, Social Media Verbot, Wehrpflicht, Körperbildern sowie dem Umgang mit extremistischen Positionen im persönlichen Umfeld. Dabei lernten sie Methoden kennen, um ihre Ansichten nachvollziehbar darzustellen, persönliche Erfahrungen einzubringen und respektvoll mit unterschiedlichen Meinungen umzugehen.
Den Abschluss bildete eine gemeinsame Präsentation (Slam) der Ergebnisse vor der gesamten Gruppe. Dabei wurden die unterschiedlichen Sichtweisen kreativ und wertschätzend vorgestellt und anschließend gemeinsam reflektiert. So entstand ein offener Dialog, der gegenseitiges Verständnis förderte und die Gesprächskultur stärkte.
Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zur Demokratiebildung, fördert den Perspektivwechsel und unterstützt junge Menschen dabei, Konflikte konstruktiv auszutragen. Gleichzeitig werden Vorurteile abgebaut, gesellschaftliche Teilhabe gestärkt und Kompetenzen für ein respektvolles Miteinander vermittelt.
Der Caritasverband Remscheid organisierte die Veranstaltung und führte ihn mit 2 Trainerinnen von MAGNET – Werkstatt für Verständigung durch. Das Projekt wurde durch die Aktion Neue Nachbarn im Erzbistum Köln sowie das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen über das Kommunale Integrationszentrum Remscheid gefördert.