Flüchtlingshilfe im Erzbistum Köln
Regionale Angebote vor Ort
Seit Jahren gibt es einen Streit um die Höhe der Nutzungsgebühren für Menschen mit Fluchterfahrung, die schon in Arbeit sind aber noch in städtischen Unterkünften leben, weil sie keine Wohnung finden.
Die Nutzungsbeführen liegen weit über den Mietpreisen für Wohnraum, weil durch sie möglichst die gesamten Kosten für die Unterbringung der Betroffenen gedeckt werden sollen, wie beispielsweise die Personalkosten der Träger und Sicherheitsdienste. Oft ist den Bewohner:innen nicht bewusst, welche Wohnkosten durch eine berufliche Tätigkeit auf sie zukommen. Der Mahnbescheid ist dann ein Schock, welcher die Integration massiv behindert. Wohlfahrtsverbände, Migrantische Organisationen und Ehrenamtsinitiativen verweisen seit Jahren auf diesen Missstand und haben sehr viel Arbeit in der Begleitung der Betroffenen.
Der Kölner Runde Tisch für Flüchtlingsfragen hat nun eine sehr hilfreiche Handreichung für die Betroffenen und deren Begleiter:innen herausgegeben, in welcher erklärt wird, wie man jetzt vorgehen muss.
Besonders wichtig ist hier keine Zeit zu verlieren und möglichst sofort zu handeln!
Im Anhang der Handreichung gibt es diverse Vordrucke für die Schreiben an die Stadt Köln, welche genutzt werden können. Sie ist auf der Seite des Kommunalen Integrationszentrums der Stadt Köln zu finden. Der Link zu dem Dokument befindet sich unten am Ende des Artikels.
Ebenfalls gibt es eine Clearingstelle Nutzungsgebühren für Geflüchtete in städischen Unterkünften vom Caritasverband für die Stadt Köln.
Fragen können sein:
Was leider nicht möglich ist: Einzelberatung von Betroffenen und intensive Fallbegleitung
Erreichbarkeit der Clearingstelle:
Montag, Mittwoch und Donnerstag
Katja Hendrichs
Tel: 0178-9406688
katja.hendrichs@caritas-koeln.de
(abwesend in der Zeit 03.08.26 -14.08.26.)
Dienstag und Freitag
Lisa Focken
Tel: 0178-9094644
lisa.focken@caritas-koeln.de
(abwesend in der Zeit 14.09.26 - 03.10.26.)