Rheinisch-Bergischer Kreis - Lesung - "Betrachtungen einer Barbarin"

Präsenz-Veranstaltung mit der Autorin Asal Dardan

6. September 2021, 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr

Asal Dadan ist als Kind iranischer Eltern in Deutschland aufgewachsen, die Erfahrung des Exils hat sie geprägt. Anhand ihres eigenen Lebens erzählt sie davon, wie tief die Brüche sind, die sich durch unsere Gesellschaft ziehen. Klassengegensätze, Verdrängung der eigenen Geschichte, eine Fixierung auf die Herkunft – Asal Dardans literarische Gegenwartsbestimmung ist eine Auseinandersetzung mit den großen Themen unserer Zeit. Immer ist ihr Blick überraschend, immer ist ihre Analyse scharfsichtig. Da ist das geflüchtete Kind, das Trost in Spitzwegs heimeligen Bildern findet, die auch Hitler so gut gefielen. Da sind die bürokratischen Rentenbescheide der sardischen Nachbarin, deren Inhalt niemand entschlüsseln kann. Da werden die Goldfische vom persischen Neujahrsfest in die Freiheit entlassen und eigene, neue Traditionen gewählt.

    

Asal Dardan, geboren 1978 in Teheran, wuchs nach der Flucht ihrer Eltern aus dem Iran in Köln, Bonn und Aberdeen auf. Sie studierte Kulturwissenschaften in Hildesheim und Nahoststudien in Lund. Als freie Autorin schreibt sie u. a. für Zeit Online, die FAZ und die Berliner Zeitung. Für ihren Text Neue Jahre wurde sie mit dem Caroline-Schlegel-Preis für Essayistik ausgezeichnet.

Ihr Buch Betrachtungen einer Barbarin wurde für den deutschen Sachbuchpreis nominiert. Nach Jahren auf Öland in Schweden lebt Asal Dardan heute mit ihrer Familie in Berlin.

 

Auf Einladung der Aktion neue Nachbarn kommt die Autorin Asal Dardan aus Berlin zu der Lesung und zum Gespräch aus ihrem aktuellen Buch „Betrachtungen einer Barbarin“ nach Bergisch Gladbach. 

 

Mo, 06.09.2021

19.00–21.00 Uhr

Pfarrsaal St. Laurentius, Laurentiusstraße 4–12, 51465 Bergisch Gladbach

 

Eintritt frei, Spenden erwünsch.

 

Anmeldung erforderlich unter:

gabriele.atug-schmitz@krbk.de

 

Ausgedruckte Plakate können bei Gabriele Atug-Schmitz angefragt werden.

 

Gefördert durch das kath. Bildungswerk und KOMM-AN NRW


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