Ratingen - Flüchtlingshilfe näht Masken

Ehrenamtliche und Geflüchtete nähen Masken für soziale Einrichtungen
25. März 2020 14:03 Uhr

Flüchtlingshilfe näht Masken

 

Abstand halten und dennoch in Kontakt bleiben- Helfen von zu Hause aus... Hilfe zur Selbsthilfe

Um dem Bedarf an behelfsmäßigen Mund- Nase- Masken zu begegnen, nähen  Ehrenamtliche der Flüchtlingshilfe und auch Geflüchtete zuhause bunte Masken.

Die Nähanleitung der Feuerwehr Essen (siehe Link), die auch in verschiedenen Sprachen verfügbar ist, ist dafür eine gute Grundlage, in der auch relevante Informationen und Hinweise zu finden sind.

Bewährt hat sich auch die Anleitung von Einzigware: https://einzigware.de/

 

Bei Bedarf besorgen wir Stoff und Draht. Auch gebrauchte Nähmaschinen wurden bereits verliehen. Wer eine intakte Nähmaschine abgeben möchte, kann sich gerne bei uns melden.

Die genähten Masken werden an Kindergärten, Senioreneinrichtungen, (wie z.B. ambulanter Pflegedienst), an die Flüchtlingsberatung u.ä. verteilt.

Wer mitmachen will, melde sich bitte: 02102/9394611

 

Hintergrund:

Lange galt es als umstritten, ob selbstgenähte Masken in der aktuellen Situation helfen können. Mittlerweile aber sprechen sich immer mehr Experten für das Tragen von Masken aus. Dabei muss man dringend unterscheiden zwischen medizinischen Schutzmasken, die den Maskentragenden vor einer Virusübertragung schützen können und anderen Gesichtsmasken, wie etwa OP Masken oder selbst genähte, waschbare und wiederverwendbare  Masken aus Stoff.

Diese dienen nicht dem Eigenschutz, sind aber in der Lage andere zu schützen, da sie virusbelastete Tröpfchen, die jeder Mensch beim Sprechen, Husten oder Niesen verliert, abfangen.

Wichtig ist, dass die Masken nicht durchfeuchten und regelmäßig bei 95 Grad Celsius gewaschen werden. Auch beim Ausziehen, sollte man darauf achten, den Stoff nicht zu berühren und sich  die Hände waschen. Kontaktsperre und Abstandsregeln gelten selbstverständlich weiterhin.

 

Verweise:

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