Leverkusen - Selbstfürsorge III - Zum Umgang mit Abschied und Kontaktabbruch

Eine Fortbildung für ehrenamtlich Engagierte

8. Mai 2019 18:00 Uhr bis 20:30 Uhr

Im Engagement für und mit Menschen mit Fluchthintergrund lernt man sein Gegenüber oft sehr gut kennen. Oft entwickelt sich eine engere Beziehung, man hört von der Lebensgeschichte, weiß um Teile der Erlebnisse auf der Flucht. Gemeinsam werden Feste gefeiert, Erfolge, wie das Finden einer eigenen Wohnung, eines Ausbildungsplatzes oder der Abschluss einen Sprachkurses, erlebt.

Doch es kommt auch zu traurigen oder unangenehmen Situationen. Besonders schwierig wird es, wenn eine Person oder eine Familie Deutschland wieder verlassen muss, in einen sicheren Drittstaat oder in das Heimatland zurück geschoben wird, oder auch freiwillig ausreist. Auch gibt es Konflikte, manchmal bis zu einem Kontaktabbruch. Es ist nicht immer leicht, damit umzugehen.

Hier setzt der Workshop an. Wie kann man einen Abschied gestalten? Wie damit umgehen, wenn die Zusammenarbeit nicht (mehr) funktioniert?

Gerade wenn man viel Energie, Zeit und Freude in sein ehrenamtliches Engagement für geflüchtete Menschen eingebracht hat, ärgert man sich, ist traurig, versteht nicht, warum nun kein Kontakt mehr da ist / da sein kann.

In dem Workshop geht es um Methoden und Sichtweisen zum Umgang mit solchen Situationen.

 

Referentin: Monika Thöne

  

Informationen und Anmeldung bei:

Fritzi Frank, 0214 / 855 42 505 oder fritzi.frank@caritas-leverkusen.de

 

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