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Newsletter für die Region Köln
 
 
 
#05 für September und Oktober 2025
 
 
 
INHALTE DIESES NEWSLETTERS
 
  
  
 
 
  • ANN-GEDACHT
    Welchen Wert hat meine Wählerstimme bei den Kommunalwahlen?
  • IN EIGENER SACHE
    zur Aktion Neue Nachbarn in Köln
  • 10 JAHRE "WIR SCHAFFEN DAS"
    ehrliche und persönliche Billanz katholischer Stimmen in Deutschland und im Erzbistum Köln sowie von einem der selber geflohen ist
  • KAMPAGNE "JA ZU MIGRATION"
    Die Kampagne hat große Unterstützung und wird immer sichtbarer
  • ANN MACHT MÖGLICH!
    Berichte über zwei tolle Projekte von Engagierten, welche durch den Flüchtlingsfond der Aktion Neue Nachbarn möglich geworden sind
  • AKTUELLES
    Würdigung des Kölner Runden Tisch für Integration
  • VERANSTALTUNGEN VON ENGAGIERT FÜR GEFLÜCHTETE
  • WEITERE VERANSTALTUNGEN UND HINWEISE FÜR KÖLN
 
 
ANN-Newsletter in neuem Design und Format
 

Liebe Engagierte und Interessierte an der Aktion Neue Nachbarn in Köln,

wir freuen uns sehr, dass wir unseren Newsletter nun in neuem Format verschicken können und hoffen es gefällt Euch und Ihnen allen.
Wir freuen uns über Feedback jedweder Art an ann@caritas-koeln.de 
Viel Freude beim Lesen ...

TIPP: Wenn beim Öffnen des E-Mail-Newsletters keine Grafiken oder Bilder sichtbar sind, muss man im entsprechenden Hinweisfenstern auf "Bilder herunterladen" klicken.

Wer sich für den Newsletter und weitere Informationen an-, oder auch abmelden möchte, findet den Link ganz unten.

 
 
ANN-GEDACHT
 
  
  
Welchen Wert hat meine Wählerstimme bei den Kommunalwahlen?
 

Menschen, die sich für Geflüchtete engagieren, setzen sich damit auch für unsere demokratische Grundordnung ein. Viele von ihnen sind selbst Menschen mit einer internationalen Familiengeschichte. In verschiedenen Begegnungen ist uns klar geworden, dass eine große Zahl von ihnen kein Wahlrecht haben, aber sehr gerne wählen würden.

Das hat uns veranlasst einmal genauer darauf zu schauen, wer und wie viele Menschen bei den Kölner Kommunalwahlen nicht das Recht haben, wählen zu gehen.
Für die Bundestagswahlen im vergangenen Februar konnten laut dem Mediendienst Integration zehn Millionen Erwachsene in Deutschland nicht wählen. Das sind 14 % der erwachsenen Bevölkerung und 59 % aller Menschen mit internationaler Familiengeschichte in Deutschland.
In Köln leben knapp 945.000 Menschen die das 16. Lebensjahr vollendet haben. Auf unsere Anfrage beim Interkulturellen Dienst im Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Köln wurde uns mitgeteilt, dass auf Basis der Zahlen von 2024, 15 % der Bewohner:innen in Köln nicht an der Kommunalwahl teilnehmen können - also knapp 142.000 Menschen. Das hat natürlich verschiedene Gründe und nicht alle dieser Kölner:innen haben eine internationale Familiengeschichte, aber doch die meisten. Sie leben und arbeiten hier, sie zahlen Steuern, aber ihre politische Teilhabe ist sehr eingeschränkt.

Sehr positiv ist, dass die meisten Kölner:innen mit internationaler Familiengeschichte den Integrationsrat der Stadt Köln wählen dürfen. Dieses Gremium berät den Rat der Stadt Köln in allen Fragen, die Kölner:innen mit internationaler Familiengeschichte betreffen.
Das sich der Integrationsrat für ein kommunales Wahlrecht dieser Menschen einsetzt, die schon lange in Köln leben, ist dabei sehr wichtig.

Für diesen Missstand der politischen Teilhabe bei internationaler Familiengeschichte gibt es keine schnelle Lösung. Trotzdem können wir konkrete Dinge tun, um unsere Demokratie im Sinne der Menschen mit internationaler Familiengeschichte zu stärken:

  • Indem wir über dieses Thema mit anderen reden, schaffen wir dafür ein Bewusstsein.
  • Wenn wir auf den Wahlzetteln unsere Kreuze machen, können wir die Anliegen der Kölner:innen ohne Wahlrecht mitbedenken.
  • Wir können diejenigen, die für die Wahl zum Integrationsrat berechtigt sind, motivieren, von ihrer Stimme Gebrauch zu machen. Die Stimme dieses Gremiums wird durch eine hohe Wahlbeteiligung gestärkt und kann sich dann um so mehr für die Belange der Menschen einsetzen, die sie in Köln vertreten.
  • Mit unserer Unterschrift und der Verbreitung der Petition zur Kampagne Ja zu Migration wird auch dieser Missstand thematisiert.

Für uns ist unser Recht auf Wahlbeteiligung durch dieses Verständnis viel wertvoller geworden und wir sind dankbar dafür, in dieser Demokratie leben zu dürfen.

Für die Aktion Neue Nachbarn in Köln
Uli Thomas und Isabel Heinrichs

Weiterführende Informationen zu den Kommunalwahlen:

Fairness Abkommen zur Kommunalwahl 2025
CDU, FDP, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke und Volt sagen im Kommunalwahlkampf Fairness im Umgang mit Flucht und Migration zu. Die unterzeichnenden Parteien verpflichten sich ausdrücklich im Wahlkampf zur Kommunalwahl die Vielfalt der Gesellschaft zu achten.

Kölner Wahlprüfsteine
Der AK Politik der Kölner Willkommensinitiativen und die Kampagne „Ja zu Migration“ haben die „Kölner Wahlprüfsteine 2025 zum Thema Flucht und Migration“ (PDF) entwickelt, die von zahlreichen Organisationen und Initiativen unterstützt werden.

Mer dun et för Kölle – und was tun Sie für uns?
Kölner:innen im Gespräch mit OB-Kandidat:innen zum Stellenwert des Ehrenamts am 11.09.2025 im Haus der Evangelischen Kirche. Eine besondere Gelegenheit die persönlichen Fragen zum Thema an die Kandidatinnen von Bündnis 90/Grüne, SPD und CDU zu stellen. Der Link in der Überschrift führt zu allen weiteren Informationen.

 
IN EIGENER SACHE
 
  
  
 
SAVE THE DATE: Fachnachmittag der Aktion Neue Nachbarn verschoben
 

Der für den 3. Dezember 2025 geplante Fachnachmittag der Aktion Neue Nachbarn in Köln wurde aus verschiedenen Gründen auf die erste Hälfte 2026 verschoben.

Neuer Termin: 28. April 2026 | 15.30 bis 20 Uhr | VHS Forum am Neumarkt Köln

 
So engagieren wir uns als Aktion Neue Nachbarn für Köln
 

Die Aktion Neue Nachbarn im Erzbistum Köln vernetzt, berät und unterstützt seit 2015 Menschen mit Fluchtgeschichte und deren Unterstützer:innen. Projekte, Kooperationen, Aktionen, Veranstaltungen, Willkommens- und Ankommenshilfen unterschiedlichster Art versuchen wir zielgerichtet einzubringen. Wir versuchen flexibel und auf jede aktuelle Entwicklung zu agieren und passen unsere Hilfen auch immer wieder an.
Eine Übersicht zu weiteren lokalen Hilfen und Ansprechpersonen im Erzbistum Köln finden Sie auf der Internetseite der Aktion Neue Nachbarn.
Im Downloadbereich finden sie die Förderrichtlinien, falls Sie für Ihre Ideen und Projekte auch finanzielle Unterstützung benötigen.
Unsere Kölner Angebote finden Sie unter http://koeln.aktion-neue-nachbarn.de

 
 
KÖLNER KAMPAGNE „JA ZU MIGRATION“
 
  
  
 
 
Logo der Website ja zu migration
 
© Ja zu Migration
 

Als ANN Köln unterstützen wir die Kampagne „Ja zu Migration“ (entstanden aus dem AK Politik der Willkommensinitiativen in Köln). Sie setzt der zunehmenden Hetze gegen Migrant:innen und der Problematisierung von Migration eine positive, faktenbasierte, persönliche und empathische Darstellung entgegen.
Über Social Media, Plakataktion, Petition, Faktensammlung u.a. setzt die Kampagne ein klares Zeichen für ein solidarisches, inklusives Miteinander.

Unterstützt und finanziell gefördert wird die Kampagne unter anderem von Mosaik e.V., der Kölner Freiwilligenagentur, dem Kommunalen Integrationszentrum Köln, der Stadt Köln, der Diakonie Köln und Region, dem Caritasverband für die Stadt Köln und der Aktion Neue Nachbarn im Erzbistum Köln

 
» „Ja zu Migration"-Kampagnenseite
 
 
10 JAHRE „WIR SCHAFFEN DAS“
 
  
  
 
Bundeskanzlerin Merkel besucht Caritas-Einrichtungen in Köln_Erzbistum Köln -Schoon_Frei mit Nennung Copyright
 
© Erzbistum Köln
 

Am 31. August 2015 sagte die damalige Bundeskanzlerin Angela Merkel "Wir haben so vieles geschafft – wir schaffen das". Kaum ein Satz wurde in den vergangenen zehn Jahren in Deutschland so kontrovers diskutiert wir dieser.
Dazu drei Beiträge mit verschiedenen Blickwinkeln.

 
 
Zehn Jahre „Wir schaffen das“: Hätte ein Paradigmenwechsel sein können
 
Katholisch.de war im Gespräch mit Oliver Müller vom Deutschen Caritasverband und Stefan Keßler vom Jesuiten-Flüchtlingsdienst - eine differenzierte Billanz ...
 
» zum Artikel bei katholisch.de
 
 
Diözesan-Caritasdirektor zieht nach zehn Jahren „Wir schaffen das“ Bilanz: Eine Erfolgsgeschichte?
 
„Wir schaffen das“. Wie sieht es heute aus? Haben wir es geschafft? Dr. Frank Johannes Hensel, Direktor im Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln, zieht im DOMRADIO-Interview Bilanz und nimmt dabei auch Bezug zur Arbeit der Aktion Neue Nachbarn.
 
» zum domradio-Interview
 
 
„Wir haben es geschafft“ Bilanz eines aus Syrien Geflohenen
 
Renas Sido kam mit 22 Jahren nach Deutschland. Zehn Jahre später sieht er sich gut integriert, auch dank der Unterstützung von Ines Kolender, die sich über die Aktion Neue Nachbarn in Neuss für Geflüchtete engagiert. Beide werden übrigens am 18. September im Kölner Domforum zu Gast sein, s. Hinweis unten
 
» zum Artikel bei domradio.de
 
 
ANN MACHT MÖGLICH!
 
  
  
 

In der neuen Reihe „ANN macht möglich!“ berichten wir über Projekte oder lassen Menschen über ihre Projekte zu Wort kommen, die von der Aktion Neue Nachbarn finanziell gefördert werden.

 
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© S. Esser
 
Ängste abbauen und Sensibilität lernen mit der Lama-Therapie Köln
 
In einer Kooperation zwischen der Johannesschule Höhenhaus, der Paul-Klee-Schule Neuehrenfeld und der KGS Horststraße Mülheim verbrachten die Schulsozialarbeiterinnen aller drei Grundschulen mit 15 Kindern eine Woche auf dem Lamahof in Köln-Sürth - dank finanzieller Unterstützung der Aktion Neue Nachbarn!
 
» Weiterlesen
 
 
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© D. Frings
Selbstermächtigung für Frauen mit internationalen Biographien
 
Im Petershof wird seit 2022 mit Mitteln der Aktion Neue Nachbarn ein Internationales Frauencafé betrieben, bei dem Frauen mit Migrationsgeschichte, ganz überwiegend Geflüchtete, zusammenkommen, sich gegenseitig unterstützen, gemeinsame Ausflüge und Workshops veranstalten und Hilfestellung bei allen sozialen und bürokratischen Problemen erhalten können.
 
» Weiterlesen
 
 
AKTUELLES
 
  
  
 
 
Prof. Dr. Wilhelm verleiht Dr. Uellenberg van Dawen als Sprecher des Runden Tisches den Rheinlandtaler
 
© Kölner Runder Tisch für Integration e.V.
 
Köln
 
Verleihung des Rheinlandtalers an den Kölner Runden Tisch für Integration
 
Am 28. August wurde dem Kölner Runden Tisch für Integration der Rheinlandtaler des Landesverband Rheinland (LVR) in der Kategorie „Gesellschaft“ verliehen.
 
» Weiterlesen
 
 
VERANSTALTUNGEN VON ENGAGIERT FÜR GEFLÜCHTETE IN KÖLN
 
  
  
 

Die Aktion Neue Nachbarn Köln ist Teil des Kooperationsprojektes „Engagiert für Geflüchtete in Köln“. Das Kooperationsprojekt richtet sich an ehrenamtlich Engagierte und Geflüchtete
- mit Fortbildungsveranstaltungen und Workshops
- mit Vorträgen
- und mit weiteren Veranstaltungen, die für die Arbeit und Weiterentwicklung des ehrenamtlichen Engagements in der Geflüchtetenhilfe gewünscht und relevant sind.

Teil des Projektes sind:
Aktion Neue Nachbarn Köln, Caritasverband für die Stadt Köln e.V., Katholisches Bildungswerk Köln, Katholikenausschuss in der Stadt Köln, Katholisches Stadtdekanat Köln

 
WEITERE VERANSTALTUNGEN UND HINWEISE FÜR KÖLN
 
  
  
 
 
20205-11 Team Mentale Gesundheit Malteser
 
© Malteser Werke gemeinnützige GmbH
 
Impulsworkshop-Reihe Mentale Gesundheit 2025
 
Die nächsten Termine: 18.11.25 | 16-17:30 Uhr: „Gut gemeint“ ist nicht immer „gut gemacht“ - ein rassismuskritischer Blick auf unsere Unterstützungsarbeit; 02.12.205 | 16-17:30 Uhr: Psychische Gesundheit aus interkultureller Perspektive; Die kurzen, praxisnahen Online-Impulsworkshops des Teams „Mentale Gesundheit“ der Malteser vermitteln grundlegendes Wissen und praktische Strategien für mehr Sicherheit im Umgang mit Belastungen im Arbeits- und Engagementalltag. Sie stärken die individuelle Resilienz und fördern das Miteinander im Team. Ob haupt- oder ehrenamtlich engagiert – alle sind willkommen! Der Austausch steht im Mittelpunkt, denn gemeinsam lernen wir am besten. Kurz, kompakt, wirkungsvoll – für mehr Wohlbefinden und mentale Stärke.
 
» Zur Workshop-Übersicht und zu weiteren Informationen
 
 
Veranstaltungsreihe „Stimme erheben - Widerstand zeigen! Dein Einsatz für Menschenrechte und Demokratie“ 2025
 
Die AWO Köln, VHS Köln, Amnesty International Köln und weitere Organisationen veranstalten ab September 2025 wieder diese Veranstaltungsreihe im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“. Verschiedene Veranstaltungsformate sollen Tipps und Motivation an die Hand geben, wie es möglich ist, sich aktiv(er) und entschieden(er) für unsere offene und demokratische Gesellschaft einzusetzen.
 
» zum vollständigen Programm