Rhein-Erft-Kreis | 03/2016

 

Liebe Leserinnen und Leser,

heute informieren wir Sie über aktuelles aus der Flüchtlingshilfe im Rhein-Erft-Kreis:

  • Neue Mitarbeiterinnen in den Pfarrgemeinden und bei der Caritas unterstützen Menschen mit Fluchterfahrungen und Ehrenamtliche.
  • Attraktive neue Freizeitprojekte richten sich an Menschen mit Fluchterfahrungen. 
  • Best Practice Beispiel: Das „Spiel ohne Grenzen“ bot Spaß und Begegnung für Jugendliche
  • Aktuelle Termine
  • Interessante Links

Viel Spaß beim Lesen!

Neue Ehrenamtsbegleiterinnen in den Pfarrgemeinden

„Herzlich willkommen!“ heißt es für fünf neue Mitarbeiterinnen, die seit kurzem die Flüchtlingshilfe der Pfarrgemeinden unterstützen. Seit Beginn des Jahres kann jeder Seelsorgebereich eine/n Ehrenamtsbegleiter/in einstellen – die Kosten hierfür übernimmt die Aktion Neue Nachbarn.

Ziel der Ehrenamtsbegleitung ist die Unterstützung der Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe in den Seelsorgenbereichen.

In Wesseling, Brühl, Kerpen Süd-West, Stommeln und Bedburg wurden diese Stellen inzwischen besetzt. Nehmen Sie gerne Kontakt zur Ehrenamtsbegleiterin in Ihrer Stadt auf, wenn Sie sich für ein Engagement für Ihre Neuen Nachbarn interessieren.

Kontaktdaten der neuen Mitarbeiterinnen finden Sie hier (-> Ehrenamt - Bürgerschaftliches Engagement).

 

Verstärktes Angebot in der Flüchtlingsberatung des Fachdienstes für Integration und Migration der Caritas

Auch die Caritas Rhein-Erft konnte ihr Angebot in der Flüchtlingshilfe in den letzten Monaten ausbauen. In Wesseling und in Kerpen wurden mit Vera Nawrocki und Imane Nadir zwei neue Beraterinnen eingestellt, die Flüchtlinge und Engagierte unterstützen.

Wenden Sie sich mit Ihren Fragen an die Flüchtlingsberatung des Caritasverbandes, wenn Sie

  • Allgemeine Fragen zum Ausländerrecht haben
  • Einen Hilfebedarf Betroffener nach Betreuung und Unterstützung erkennen,
  • Unsicher sind, wie Sie in einem konkreten Fall helfen können
  • Sich über weitere Unterstützungsangebote informieren möchten
  • Spüren, dass Sie an Ihre Grenzen stoßen.

Die Kontaktdaten und Sprechzeiten der Beratungsstellen des Fachdienst für Integration und Migration finden Sie hier.

Schwimmunterricht für Flüchtlinge in Erftstadt

80% der Deutschen können schwimmen. Eine derartige Schwimmerquote ist unter Flüchtlingen bei weitem nicht zu verzeichnen. Damit einher geht ein Ausschluss unserer Neubürger aus vielen Sport- und Freizeitaktivitäten. Um dem entgegen zu wirken haben sich nunmehr Erftstädter Vereine zusammengeschlossen um der Integration weiterhin Vorschub zu leisten.

Die Freibadinitiative Kierdorf e. V. stellt hierfür Ihr Freibad im Rahmen von kostenlosen Schwimmlehrgängen für Flüchtlinge zur Verfügung. Tobias Felten hat sich bereit erklärt ehrenamtlich (wie alle anderen auch) den Schwimmunterricht durchzutragen. Der Lions-Club **** wird die anfallenden Kosten finanziell tragen. Die Koordination liegt in den bewährten Händen der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe der Evangelischen Kirchengemeinde Lechenich.

 

Interessierte können sich bei Ute Pratsch-Kleber Koordinatorin ehrenamtliche Flüchtlingshilfe Evangelische Kirchengemeinde Lechenich, An der Vogelrute 8, 50374 Erftstadt (Telefon: 0157/52103786) melden.

 

Verschiedene mehrsprachige Informationen, Sicherheitshinweise und Baderegeln stellt die „Deutsche Gesellschaft für das Badewesen“ auf ihrem Bäderportal zum Download zur Verfügung.

 

 

Integration durch E-Sport ? Rhein-Erft-Gaming-Liga

Ein spannendes Projekt für junge Menschen (nicht nur) mit Fluchterfahrungen stellt ASH-Sprungbrett gerade auf die Beine:

„Wir möchten mit Gamern aus Brühl und Umgebung eine Kreisliga ausgewählter E-Games im Rhein-Erft-Kreis aufbauen, Clans gründen, gemeinsam für Competitions trainieren und Gaming-Events im Kreisgebiet organisieren.“

Bisher beteiligen sich schon acht Jugendzentren, weitere sind herzlich willkommen.

Weitere Informationen gibt es bei Johannes Huppertz              
ASH Sprungbrett e. V.
intESpo Koordination
Telefon: 02232 5792 4117           
E-Mail: j.huppertz@ash-sprungbrett.de

 

Best practice: Auf die Plätze, fertig, los.

Mit diesem Ausruf gingen am Samstag, den 18. Juni, 100 Schulkinder aus sieben weiterführenden Ganztagsschulen des Rhein-Erft-Kreises bei der Premiere von „Spiel ohne Grenzen“ an den Start. Das alle das Motto ernst meinten, wurde spätestens dann klar, als die Schulen ihre neuen Freunde mitbrachten. Diese waren alle samt in den vergangenen Monaten nach Deutschland eingereist.

„Die Schüler wurden zu Beginn in neue Gruppen gemischt und an den Start gebracht“, berichtet die Projektleiterin Tina Kober. Dort entwickelte jedes Team einen eigenen Namen für die neue Gruppe und absolvierte vier Aufgaben. Dabei gab es nicht nur Punkte für das neue Team, sondern auch Sozialsterne für die jeweilige Schule.

„Grenzenlose Spiele ohne Sprachbarriere“ titelte eine Zeitung aus dem Rhein-Erft-Kreis. Und so war es auch. Das Zusammenspiel klappte während der speziell für den Tag ausgearbeiteten Aufgaben wunderbar und neue Bekanntschaften wurden durch WhatsApp-Gruppen manifestiert.

„Wir wollten mit dieser Aktion einen weiteren Beitrag zur Integration junger Flüchtlinge leisten“, sagt Kober. „Nur wer im Zusammenspiel mit Respekt und Fairness auftritt, wird am Ende der Gewinner sein“, ergänzt die Sachgebietsleiterin bei der KJA Köln.

Am Ende gab es große Jubelschreie – gerade aus Frechen. Die Hauptschule Herbertskaul nahm aus den Händen von Kreisdechant Monsignore Achim Brennecke und KJA Köln-Referatsleiter Bernd Rustemeyer zum ersten Mal den Wanderpokal entgegen.

"Spiel ohne Grenzen" war eine Veranstaltung der KJA Köln. Sie fand in Kooperation mit SPORTAG - Sport im Ganztag und mit der Unterstützung der "Aktion Neue Nachbarn" statt.

Die sieben teilnehmenden Ganztagsschulen liegen in Trägerschaft der KJA Köln.

Pokalverleihung an die SchülerInnen der Hauptschule HErbertskaul auf Frechen

Interessante Links

  • Welche Schritte durch das Asylverfahren muss ich beachten? Wann muss mein Kind in die Schule? Wie erhalte ich eine Arbeitserlaubnis? Was tun, wenn ich krank werde? Die Antworten auf diese und weitere, übergeordnete Fragen erhalten Asylsuchende in Deutschland in der kostenlosen App "Ankommen".
    Den Downloadlink finden Sie hier. 
  • Ein/e Geflohene/r möchten in Deutschland in seinem/ihrem erlernten Beruf arbeiten? Vielleicht muss oder kann sein/ihr Berufsabschluss dazu anerkannt werden. Die Smartphone-App „Anerkennung in Deutschland“ bietet Geflüchteten Informationen über die Anerkennung von beruflichen Abschlüssen in Deutschland. Die App für Android-, iOS- und Windows-Phone-Geräte ist in den fünf wichtigsten Herkunftssprachen von Geflüchteten (Arabisch, Dari, Farsi, Tigrinya und Paschtu) sowie auf Deutsch und Englisch verfügbar. Eine besondere Hilfe ist die Beratungsstellensuche, die die nächstgelegene Beratungsstelle des Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ samt Kontaktdaten anzeigt.
    Den Downloadlink finden Sie hier.
  • Das Engagement von Freiwilligen für Geflüchtete ist ungebrochen. Doch häufig finden Helfer und Initiativen erst nach längerem Suchen zueinander. Mit der „Willkommen bei Freunden“-App möchte „Willkommen bei Freunden. Bündnisse für junge Flüchtlinge“ Helfen bundesweit einfacher machen.
    Den Link zur App und zu einer Online-Version finden Sie hier.
  • Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki geht unter die Online-Autoren: Auf stern.de, der Internetseite des Hamburger Magazins, ist sein erster Beitrag unter den „stern-Stimmen“ zu lesen. In der Folge wird er sich immer wieder zu Wort melden und an der Debatte um aktuelle Themen und grundsätzliche Fragen beteiligen. Die Kolumne ist online bei stern.de zu finden.

Termine

08.08. 2016 Gesprächsangebot für Engagierte

Die Caritas Familienberatungsstelle Mittelstraße bietet Gesprächskreise für Ehrenamtliche an. Die Treffen finden jeweils am zweiten Montag des Monats statt.
Weitere Informationen finden Sie hier.

 

26.08.2016 Gottesdienst auf dem Papsthügel des Marienfeldes

Herzlich lädt die Kath. Kirche im Rhein-Erft-Kreis alle Interessierten ein, am Freitag, dem 26.08. um 19.00 Uhr gemeinsam mit unserem Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki einen Gottensdienst auf dem Papsthügel des Marienfeldes zu feiern.

 

17.09.2016 Helfercafé in Sindorf

Eingeladen sind Menschen aus dem Rhein-Erft-Kreis, die sich in der Flüchtlingshilfe engagieren oder neu einsteigen wollen und Austausch, Vernetzung und Informationen suchen. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

ab Oktober 2016 Neue Kurse der ArbeitsPerspektive Köln     

Die IHK-Stiftung plant Kurse der ArbeitsPerspektive Köln, u. a. im Rhein-Erft-Kreis. Der Kursstart ist für den 04.10.2016 angesetzt. Die Kurse werden bis zu sechs Monate dauern und beinhalten einen Sprachkurs zur Qualifizierung auf das Niveau B2 sowie ein drei bis achtwöchiges Orientierungspraktikum. Die Anmeldung finden Sie auf der Website der IHK: http://www.ihk-stiftung-koeln.de/programme/arbeitsperspektive-koeln/

 

19.11.2016 Tag für starkes Ehrenamt in der Flüchtlingshilfe

Im November findet wieder ein „Tag für starkes Ehrenamt in der Flüchtlingshilfe“ statt. Unter dem Motto „Bleiben wir engagiert!?“ beschäftigen wir uns in Vortrag und Workshops mit verschiedenen Praxisfeldern, in denen Integration gefördert wird, sowie mit dem neuen Integrationskonzept des Erzbistums Köln.        

Das Programm mit den Details zur Anmeldung wird nach den Sommerferien versandt. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

 

Weitere aktuelle Termine finden Sie hier.

 

 

 

Kontakt und Sprechzeiten

Sie erreichen mich:

per e-mail fluechtlingshilfe@skf-erftkreis.de

 

und im Rahmen der Telefonsprechstunde:


Anna Breuer-Wirges
Telefon: 01575/3232889.    
Montags 8-10 Uhr und

Mittwochs 14-15 Uhr

 

Wenn Sie mich lieber persönlich treffen möchten, mache ich gern einen Termin mit Ihnen aus um Ihre Gruppe oder Initiative vor Ort zu sprechen.

 

Ihr Kontakt:

SKF Rhein-Erft-Kreis e.V.
An St. Severin 11-13
50226 Frechen

Tel: 02234 603 98-0
fluechtlingshilfe@skf-erftkreis.de

 

Besuchen Sie uns im Internet: rheinerft.aktion-neue-nachbarn.de   |  IMPRESSUM

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