Rhein-Erft-Kreis | 04/2016

Liebe Leserinnen und Leser,

heute informieren wir Sie über Aktuelles aus der Flüchtlingshilfe im Rhein-Erft-Kreis:

  • Tag für Starkes Ehrenamt in der Flüchtlingshilfe
  • Interkulturelle Feste
  • Best Practice Beispiele
  • Neues Projekt: Neue Nachbarn auch am Arbeitsplatz
  • Aktuelle Termine
  • Interessante Links

Viel Spaß beim Lesen!

 

Tag für starkes Ehrenamt in der Flüchtlingshilfe

TeilnehmerInnen im Saal des Anton-Heinen-Hauses

Im November war es wieder soweit, der Tag für starkes Ehrenamt in der Flüchtlingshilfe hat zum zweiten Mal stattgefunden. Engagierte aus dem ganzen Kreisgebiet sind der Einladung durch den Sozialdienst katholischer Frauen und des katholischen Bildungswerkes zur Tagung in Bergheim gefolgt. In einer beeindruckenden Lesung bot die Brühler Autorin Ute Remus Ihren Text „Daymeh“ dar, in dem sie von ihren Erfahrungen mit neuen und alten Nachbarn berichtet.

Später gab es Impulsgruppen zu verschiedenen Themen:

  • In erster Linie Kinder – gelebter interreligiöser Dialog in einer katholischen Kindertagesstätte
  • Von Wohnungsnot und Behördendschungel – Beispiele aus der Arbeit des Fachdienstes für Integration und Migration
  • Berufliche Perspektiven – wie das Berufsförderungswerk der Bauindustrie NRW sich für junge geflüchtete stark macht
  • Unbegleitete minderjährige Ausländer – vom suchen und finden einer neuen Familie
  • Hilfen für geflüchtete Frauen – Flucht ist nicht geschlechtsneutral
  • Politische Positionen – Was bedeutet eigentlich Integration

Für die Mittagspause wurden köstliche Suppen und Fingerfood produziert, von einer Gruppe Geflüchteter aus Wesseling. Schon einen Tag zuvor haben die Frauen aus dem Iran, unterstützt von ihrer Sprachlehrerin in der Lehrküche des Anton Heinen Hauses gekocht. Während der Tagung wurden Sie dann noch von Ihren Männern und Kindern unterstützt.

Nachmittags gab es dann noch einen Vortrag von Klaus Hagedorn, dem Koordinator der Aktion Neue Nachbarn beim Erzbistum Köln. Er berichtete von den vielfältigen Aktivitäten des Erzbistums in Sachen Integration, ebenso wie von den zahlreichen Instrumenten auch hier im Rhein-Erft-Kreis das Engagement für Geflüchtete zu fördern.

 

Interkulturelle Feste

Überall im Kreisgebiet wurden im Herbst interkulturelle und interreligiöse Feste gefeiert. Beispielhaft können Sie hier zwei Berichte lesen:

 

Opferfest - Eine Feier von zwischenmenschlicher Solidarität und Freude in Bedburg

 

Anlässlich des diesjährigen Opferfest haben Pfarrvikar Gerhard Dane, die Bedburger Hände und die Ehrenamtsbegleiterinnen in der Flüchtlingshilfe des Seelsorgebereichs Bedburg am Freitag, dem 16.09.2016, Flüchtlinge und ehrenamtliche Helfer in das Pfarrheim St. Georg  zu einer gemeinsamen Feier eingeladen. 150 Personen sind dieser Einladung gefolgt!

Gestaltet war die Feier als Begegnungsfest, zu dem alle Bedburger, alte und neue Mitbürger der Stadt, eingeladen waren. Durch die Werbung in den verschiedenen Flüchtlingsunterkünften im ganzen Stadtgebiet, aber vor allem durch direkte Ansprache und Mithilfe der Ehrenamtler konnten so viele Personen für die gemeinsame Feier gewonnen werden.

„Wir alle sind Brüder“ – mit diesen Worten begrüßte Pfarrvikar Gerhard Dane die Anwesenden offiziell und kam in seiner Ansprache auf den Ursprung des Opferfestes zu sprechen. Das muslimische Opferfest erinnert an die Bereitschaft des Propheten Abraham, seinen eigenen Sohn zu opfern, um Gottes bzw. Allahs Willen zu erfüllen. Gleichzeitig erinnert es an die göttliche Verhinderung des Opfers Issaks, als Abraham seine Gottesfurcht unter Beweis stellte. Die Überlieferung von der Prüfung Abrahams durch Gott teilen Juden, Christen und Muslime miteinander. Pfarrvikar Dane machte deutlich, dass das Opferfest ein Fest ist, das für zwischenmenschliche Solidarität und Freude steht.

 

Vielfalt. Das Beste gegen Einfalt

Die interkulturelle Woche in Brühl endet mit einem Begegnungsfest.

Brühlerinnen und Brühler aus vielen Herkunftsländern feierten am 2. Oktober ein Begegnungsfest. Wolfgang Poschmann, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Brühl, begrüßte die Anwesenden und dankte allen Aktiven für die Ausrichtung des Festes und ihr Engagement für ein Brühl der Vielfalt und Verständigung. Für den bundesweiten Vorbereitungskreis der interkulturellen Woche richtete Werner Höbsch sein Grußwort an die Besucher und rief dazu auf, in Zeiten von Terror und Krieg dem zunehmenden Rassismus und Hass gegen Andere in Deutschland entschieden und mutig entgegenzuwirken. Pfarrvikar Dr. Cilumba von der kath. Kirche Brühl sprach anschließend mit allen ein interreligiöses Friedensgebet, dass jeder in seiner Sprache mitbeten konnte. Der Gebetstext lag in über 10 Sprachen übersetzt den Anwesenden vor.

In der „lebenden Bibliothek“ wurde über ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit, Begegnungen in der Hospizarbeit, dem Kirchenasyl oder dem Leben in einer deutsch-syrischen Wohngemeinschaft geredet. Man hatte die Möglichkeit in der „Schatzkiste der Religionen“ zu stöbern, Flaggen auszumalen oder sich bei Gesellschaftsspielen zu unterhalten. Die getanzte „Reise um die Welt“ oder die Trommelgruppe erfreuten sich großer Beliebtheit. Der Kinderchor der Moscheegemeinde begeisterte mit Liedern und einfallsreichen Gewändern. Musikalisch schloss das Rahmenprogramm mit dem Brühler Gospelchor „Colors of hope“, der Spirituals und Gospels vortrug und auch die Zuhörer zum Singen und Mitspielen einlud, ab.  

 

Best Practice:

Integration geht auch durch den Magen. In diesem Sinne stellen wir Ihnen hier ein langfristiges Projekt aus Brühl und ein einmaliges aus Kerpen Sindorf vor.

 

Brühl: Probier mal!

 

Es ist 14 Uhr und in der Küche der Andreaskirche in Vochem herrscht geschäftiges Treiben. Bis 16 Uhr soll das Essen für etwa 50 Menschen auf dem Tisch stehen. Heute wird syrisch gekocht. Es soll Mugadara, Salat und zum Nachtisch Halawat al-jibn geben. In der Küche schwingen Hussam und Rashida das Zepter, in einem Nebenraum dirigiert Eman die Zubereitung der Süßspeise. Viele Hände packen mit an. Am großen Tisch im Vorraum ist kaum noch ein Platz zu finden, um Tomaten, Zwiebeln und Salat zu schneiden. Es wird viel gelacht, mit Händen und Füßen geredet, die Anordnung der Tische diskutiert, Teller werden gedeckt, Freunde treffen sich, neue Kontakte werden geknüpft.

So sieht es eigentlich immer aus, wenn einmal monatlich bei Probier mal! in der Andreaskirche gekocht wird. Im Februar 2016 startete die Kochaktion mit einem kleinen Kreis von Organisatoren, der die verbindende Kraft des gemeinsamen Essens nutzen wollte, um alte und neue Brühler zusammenzubringen. Denn wer probiert nicht gerne mal ein neues Gericht oder versucht andere davon zu überzeugen, dass seine Lieblingsspeise am besten schmeckt! Und so findet sich einmal im Monat ein bunter Haufen alteingesessener und neu hinzugezogener Brühler der verschiedensten Altersstufen, Nationalitäten und Glaubensrichtungen zusammen, um gemeinsam zu kochen, zu genießen und sich kennenzulernen.

Jeder, der gerne – natürlich mit Unterstützung – etwas kochen möchte, ist herzlich willkommen und so wurde schon deutsch, syrisch, kurdisch und iranisch gekocht. Wer also Lust hat, anderen die Köstlichkeiten seines Landes vorzustellen, kann sich einfach während eines Probier mal!-Termins oder auch per Telefon oder E-Mail melden und zum Vorbereitungstermin kommen. Und damit für den Termin selbst für eine passende Anzahl von Gästen eingekauft werden kann, bittet das Probier mal!-Team um eine kurze Anmeldung in der WhatsApp-Gruppe (01522-4605009), per Telefon (02232-153920) oder per E-Mail (jansen-hass@kirche-bruehl.de). Kommen Sie vorbei, wenn Sie Lust haben, beim Kochen mit anzupacken oder einfach nur gemeinsam essen wollen! Das nächste Probier mal! findet am 22. Januar 2017 statt.

Kerpen: Sindorf bittet zu Tisch

 

Eine außergewöhnliche  interkulturelle Initiative der „Sozialraumarbeit Sindorf“

Sie sind alle gekommen. Stolz und ausgerüstet mit weißen Kochmützen und Schürzen haben sie den Nachmittag vorbereitet. Die Kinder und Jugendlichen, sowie deren Betreuerinnen und Betreuer aus dem Jugendzentrum Kerpen- Sindorf haben gekocht.

Und da stehen sie nun vor der Eingangstüre und warten auf die Gäste, die da kommen sollen. Sie wibbeln schon von einem Bein auf das andere und als ich mit meiner Frau eintreffe, ist die Kleinste, mit dem Namen Zesma, sofort die Erste, die uns fragt, ob sie uns zu unserem Tisch begleiten darf. Wir lassen uns führen und unser Platz im Freien, auf der Wiese hinter dem Jugendzentrum ist noch frei.

Auf eine Initiative der „Sozialraumarbeit Sindorf“ unter dem Motto „Sindorf bittet zu Tisch“,

haben sich am letzten Samstag einige Familien und eben auch das Jugendzentrum Sindorf, bereit erklärt, unbekannte Besucher  einzuladen und für diese zu kochen. Dabei soll der Dialog mit Fremden im Vordergrund stehen. Man musste sich anmelden, und damit es nicht nur Köche gibt, galt es auch Gäste zu finden. Meine Frau und ich haben uns also einladen lassen und wir wussten nicht, was und wer uns erwartet.

Mittlerweile sind auch die anderen Gäste eingetroffen. Kriegsgeflüchtete Familien aus Tschetschenien und Afghanistan sind auch darunter. Ein junger Mann stellt sich elegant vor: „Ich heiße Farhad“. Wir  finden schnell ins Gespräch und wundern uns, in welch kurzer Zeit die Flüchtlinge schon so viel Deutsch gelernt haben, dass wir uns zumindest nicht nur mit Händen und Füße unterhalten müssen. Einige Schicksale berühren uns und lösen Verständnis für die Fluchtursachen aus. Schnell werden gegenseitige Vorurteile  ausgeräumt und es entwickeln sich lebhafte und lustige Gespräche. Wir erfahren viel über die bisherige Lebensweise der ausländischen Mitbewohner und erzählen vom unserem Alltag in Deutschland.

Und gegessen wird auch:

Die Kinder des Jungendzentrums hatten schon nachmittags Gemüse geputzt und geschnippelt, Nudeln gekocht, Getränke besorgt und den Grill angeschmissen.

Nun wir aufgetischt. Es gibt selbstgemachte Salate, Brot, Knobibutter, Würstchen, mit und ohne Schweinefleisch, sowie Muffins und Konfekt als Nachspeise. Alles frisch und schmackhaft.

Als alle satt und die Tische wieder leergeräumt sind, hatten sich die Kinder eine Pause verdient. Eine provisorische Wasserrutsche wurde in Betrieb genommen und aufgrund des warmen und sonnigen Wetters ausgiebig und ausgelassen geplanscht. So verging der spätsommerliche Nachmittag wie im Fluge.

Auch bei vier anderen Familien in Sindorf wurde gekocht und gegessen. Wenn auch gleich meist stilvoller als im Jugendzentrum.

So hatten der Ortsvorsteher von Sindorf, Hans-Jürgen Bröcker und Frau, gleich vier Gäste aus mehreren Nationen zu Besuch.

An anderer Stelle kochten zwei marokkanische Frauen landestypische Gerichte aus ihrer Heimat und überraschten die Gäste in traditioneller Kleidung.

Drei Gäste aus Eritrea waren bei einer Familie zu Besuch und boten dort als Dankeschön für die Gastfreundschaft einen Trommelkurs, der sichtlich Freude bereitet hat.

Und als letztes hatte eine irakische Frau eingeladen und ihre Gäste mit Kulinarischem erfreut.

Was allen bleibt, ist die Erinnerung an einen intensiven, interkulturellen Gedankenaustausch, mit Spaß und manchem Aha- Effekt.

So etwas könnte man vielleicht noch einmal machen. Ja, vielleicht hätte der Eine oder die Andere auch mal Lust für jemand Fremden zu kochen oder sich einladen zu lassen.

Spannend ist es auf jeden Fall.

(Text von Hans-Joachim Müller)

 

Neue Nachbarn auch am Arbeitsplatz

Mit einem Paten in den Job Das Projekt „Neue Nachbarn – auch am Arbeitsplatz“ verhilft Geflüchteten mit Patenschaften zu einem besseren Start in den Arbeitsmarkt. Ziel der Initiative ist es, Flüchtlinge in den Gemeinden mit ehrenamtlichen Job-paten zusammenzubringen. Diese sollen ihnen dabei helfen, sich im Berufsleben zurechtzufinden, und sie bei der Arbeits-platzsuche unterstützen.

„Arbeit ist eine fundamentale Dimension der sozialen Teilhabe“, erklärte Weihbischof Ansgar Puff das Recht auf Arbeit für jeden Menschen. Projektleiterin Andrea Raab und Projektreferentin Janine Bongard, die beim Diözesan-Caritasverband für die Initiative verantwortlich zeichnen, erläuterten die ehrgeizigen Ziele des Projektes. Für mindestens 300 Flüchtlinge wollen sie bis April 2019 im Erzbistum Köln ehrenamtliche Jobpaten gewinnen. Diese sollen ihren Schützlingen bei der Orientierung am Arbeitsmarkt zur Seite stehen und ihnen persönliche Erfahrungen der deutschen Arbeitskultur vermitteln. Auch ist ihre Hilfe bei Behördengängen oder beim Erstellen von Bewerbungsunterlagen gefragt. Zur Seite steht den „Tandems“ jeweils eine berufliche Begleitperson aus dem pastoralen oder caritativen Dienst. Zum Paten werden kann jeder, der volljährig ist und persönliche Erfahrungen am Arbeitsmarkt gesammelt hat.

Ersten Patenschaften sind bereits auf den Weg gebracht. So wie die zwischen Hala Soud aus Syrien und der Bonnerin Ulrike Rosen-kranz. Die pensionierte Lehrerin wollte sich mit Sprachkursen in die Flüchtlingsarbeit ihrer Gemeinde einbringen. Im Kontakt mit Hala Soud, die in ihrer Heimat als Grundschullehrerin gearbeitet hatte, stellte sie bald fest, dass Hilfe bei Behördengängen und psychische Unterstützung viel entscheidender waren. Inzwischen hat die 39-jährige Syrerin bereits Praktika in der Nachmittagsbetreuung ver-schiedener Grundschulen absolviert und überlegt, ob eine Ausbil-dung zur Erzieherin oder ein weiteres Studium für sie infrage kommt. Auch hierbei wird Ulrike Rosenkranz sie unterstützen.

„Neue Nachbarn – auch am Arbeitsplatz“ wird von der Aktion Mensch gefördert.

Aktuell planen wir, dieses Projekt auch in den Rhein-Erft-Kreis zu bringen. Wenn Sie sich vorstellen können, in diesem Rahmen eine Job-Patenschaft zu übernehmen, melden Sie sich gerne bei mir (fluechtlingshilfe@skf-erftkreis.de).

Interessante Links

  • Afghanistan Adventskalender: Viele Menschen aus Afghanistan leben mit uns hier in Deutschland. Soheila, Familie Rahimi, Yasin und alle, die Sie auf dieser Seite in der Adventszeit kennenlernen können – sie sind unsere Nachbarinnen und Nachbarn. Die aktuellen politischen Pläne, die Vorbereitungen von mehr Abschiebungen in das Land am Hindukusch machen ihnen Angst. Im Online-Adventskalender erzählen sie ihre Geschichten: Vom Leben in Afghanistan, warum sie aus ihrer Heimat geflohen sind, wie sie nach Deutschland gekommen sind und auch, was sie befürchten, sollten sie nach Afghanistan zurück geschickt werden. Es sind eindrückliche Zeugnisse von Hoffnung auf Sicherheit, Erfahrungen von Gewalt, Angst, Liebe, von Verunsicherung und Lebenswillen. www.afghanistan-adventskalender.de
  • Menschenrechte: Amnesty International bietet einen Online-Kurs (MOOC) an, in dem Sie sich ausführlich über die Menschenrechte Geflüchteter Informieren können. Den Link zur Anmeldung finden Sie hier.
    Der Kurs wird in den Sprachen Englisch, Französisch uns Spanisch angeboten.
  • Bildungsförderung: Die Richtlinien Garantiefonds Hochschulbereich (RL-GF-H) wurden überarbeitet und in diesem Monat neu veröffentlicht. Der zu fördernde Personenkreis wurde u.a. um nachgereiste Ehegatten und Ehegattinnen von Flüchtlingen erweitert. Die Stipendiensätze wurden angepasst. Die Richtlinien im Wortlaut finden Sie auf der Homepage der Bildungsberatung Garantiefonds Hochschule unter dem Menüpunkt „Förderung“. Die aktualisierten RL-GF-H treten am 1.1.2017 in Kraft.
    Bewerbungen: Auf planet-beruf.de/ steht ein neues unkompliziertes Bewerbungstraining zur Verfügung. Kostenlos und ohne Werbung. Reinschauen lohnt sich, für Geflüchtete ebenso wie für Jobpatinnen und Jobpaten.
  • Asylverfahren: Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat eine neue Internetseite eingerichtet, auf der Informationen über das Asylverfahren übersichtlich zusammengestellt sind. Link zur Seite
  • Memorandum für faire und sorgfältie Asylverfahren: Ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis von Wohlfahrtsverbänden, Menschenrechtsorganisationen sowie Anwalts- und Richtervereinigungen hat am 30.11.2016 das „Memorandum für faire und sorgfältige Asylverfahren in Deutschland - Standards zur Gewährleistung der asylrechtlichen Verfahrensgarantien“ veröffentlicht.  
    Das Memorandum weist auf strukturelle Mängel im deutschen Asylverfahren hin. Es arbeitet die gesetzlichen Vorgaben und Pflichten des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in den verschiedenen Phasen des Asylverfahrens heraus und stellt diesen die häufigsten festgestellten Mängel gegenüber. Anhand von Beispielsfällen werden einzelne Problembereiche besonders hervorgehoben. 
    Das Memorandum finden Sie hier
     

Zum Schluß noch ein Weihnachtsgruß...

Im Namen der Aktion Neue Nachbarn möchte ich mich sehr herzlich für Ihren engagierten Einsatz im vergangenen Jahr bedanken.

Ihre Mitarbeit und Unterstützung hat vielen geflüchteten Frauen und Männern, Familien, Kindern und Jugendlichen Beistand und Hilfe ermöglicht.

Wir wünschen Ihnen in der Adventszeit viele erwartungsvolle Momente und ein gesegnetes Weihnachtsfest!

Kontakt und Sprechzeiten

Sie erreichen mich:

per e-mail fluechtlingshilfe@skf-erftkreis.de

 

und im Rahmen der Telefonsprechstunde:


Anna Breuer-Wirges
Telefon: 01575/3232889.    
Montags 8-10 Uhr und

Mittwochs 14-15 Uhr

 

Wenn Sie mich lieber persönlich treffen möchten, mache ich gern einen Termin mit Ihnen aus um Ihre Gruppe oder Initiative vor Ort zu sprechen.

 

Ihr Kontakt:

SKF Rhein-Erft-Kreis e.V.
An St. Severin 11-13
50226 Frechen

Tel: 02234 603 98-0
fluechtlingshilfe@skf-erftkreis.de

 

Besuchen Sie uns im Internet: rheinerft.aktion-neue-nachbarn.de   |  IMPRESSUM

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