Fachtag 2018

Wo bitte geht's zur Arbeit?

Wege und Irrwege bei der Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten

Moderator Martin Herrndorf, Frau Mansury und Stadtdechant Msgr. Kleine

Am 30.11.2018 kamen rund 150 Gäste zum dritten Fachnachmittag der Aktion Neue Nachbarn ins FORUM VHS im Rautenstrauch-Joest-Museum. „Wo bitte geht’s zur Arbeit? Wege und Irrwege bei der Arbeitsmarktintegration Geflüchteter“ lautete das diesjährige Thema des Fachtags, das, so Stadtdechant Msgr. Kleine eine logische Fortsetzung der ersten beiden Fachtage war, die sich mit den Themen „Ankommen, Willkommen, Bleiben“ und „Vielheitsgesellschaft“ befassten. Auch wenn der Integrationsbegriff durchaus kritisch interpretiert werden kann, ohne die Teilhabe am gesellschaftlichen und politischen Leben ist ein gleichberechtigtes Miteinander in unserer Gesellschaft nicht möglich. Viele Geflüchtete wollen arbeiten, ihr eigenes Geld verdienen, unabhängig und eigenständig leben. Sie wollen „Anteil haben“ am Leben in Deutschland. Warum das zum Teil viel Geduld und jede Menge Nerven erfordert, darum ging es bei den lebhaften Diskussionen am Freitagnachmittag beim Fachtag, zu dem auch Frau Mansury, Leiterin des Forums VHS herzlich begrüßte.

 

 

Moderator Martin Herrndorf und Jobpatin Jeannette Alm

Obwohl der geladene Hauptgast, Staatssekretärin Serap Güler, sehr kurzfristig am selben Tag noch absagen musste, gelang es den Veranstaltern (Aktion Neue Nachbarn, Migrafrica, Caritas Köln und Forum VHS), eine gelungene Mischung aus Experten-, Film-, Publikums- und Podiumsbeiträgen zusammenzustellen und mit einem musikalischen und kulinarischen Rahmenprogramm zu ergänzen.

Zu Beginn des Fachtags erläuterte Moderator Dr. Martin Herrndorf kurz das Jobpatenprojekt der Aktion Neue Nachbarn, anschließend lief einkurzer Einspieler zum Thema, in dem sechs Personen (Geflüchtete, Arbeitgeber und Jobpaten) ihre Sicht auf die Dinge persönlich und eindrucksvoll beschreiben. Den Film können Sie sich hier ansehen. 

 

Vera Holtz und Ada Lüder

Persönliche Eindrücke und Erlebnisse sind immer subjektiv, nehmen den Einzelnen in den Blick. Wie aber sehen die konkreten Vermittlungszahlen und Erfolge bei der Arbeitsmarktintegration eigentlich aus? Dazu waren Frau Ada Lüder (Jobcenter Köln) und Frau Vera Holtz (Agentur für Arbeit) eingeladen. Ihr Vortrag machte deutlich, dass

Zurück