Alte und Neue Nachbarn in Bedburg feiern ihr neues Haus der Begegnung

Am 28. April 2018 fand rund um das neue Haus der Begegnung in Bedburg-Kaster zum ersten Mal ein Frühlingsfest als große integrative Feier statt.

Bedburg. Eingeladen waren alle Flüchtlinge sowie Bürgerinnen und Bürger aus Bedburg, die gerne in lockerer und entspannter Atmosphäre miteinander in Kontakt treten wollten. Über 250 Besucherinnen und Besucher folgten die-ser Einladung! Möglich wurde das Fest durch die organisationsübergreifende Zusammenarbeit zwischen dem Team Integration des FD 4-Schule, Bildung und Jugend der Stadt Be-dburg, den Bedburger Händen, dem POINT und dem Deutschen Roten Kreuz Bedburg.

 

Für die kleinen Gäste stand eine Hüpfburg bereit, die mit großer Begeisterung von Klein und Groß genutzt wurde. Daneben hatte sich das Team des POINT viele weitere Aktivitäten und Spiele für die Kinder einfallen lassen und auch Leinwände aufgestellt, auf denen alle Besu-cherinnen und Besucher ihre Hand- oder Fingerabdrücke als bleibende Erinnerung an dieses gelungene Fest hinterlassen konnten.

Bei viel bunter Musik und arabischem Tanz stand vor allem das Miteinander im Vordergrund. Gekommen waren neben ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sowie vielen Flüchtlingen, die in Bedburg ein neues Zuhause gefunden haben, auch Anwohnerinnen und Anwohner aus der Nachbarschaft sowie Bürgerinnen und Bürger aus Bedburg, die durch das bunte Treiben neugierig und durch den Duft von Grillfleisch angelockt wurden. Die über 150 vom DRK frisch gebackenen Waffeln taten ihr Übriges dazu.

Integration zusammen leben – unter diesem Motto stand das Frühlingsfest und es war vor allem das Zusammenkommen vieler unterschiedlicher Menschen, das das Fest gelingen ließ – egal ob bei der Planung im Vorfeld oder am Festtag selber. Die Idee der Bedburger Hände, ein großes Frühlingsfest für alle Bedburgerinnen und Bedburger zu veranstalten, wurde von Beginn an vom Team Integration der Stadt mitgetragen und mit POINT und DRK fanden sich schnell weitere tatkräftige Mitstreiter. Viele Flüchtlinge waren entweder in die Organisation des Festes eingebunden, spendeten landestypische Speisen aus ihrer Heimat für das Buffet oder halfen beim reibungslosen Ablauf des Festes.

"Integration gelingt dort, wo Menschen aufeinander zugehen und zusammen leben wollen!"

 

(Katharina Kremer, Ehrenamtsbegleiterin kath. Kirchengemeinde Bedburg)

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